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Warum viele Führungskräfte keine Zeit haben und was das eigentliche Problem dahinter ist

Im März 2026 habe ich den 2. Teil meiner Workshopreihe zum Thema Stressmanagement für Führungskräfte durchgeführt und dabei erneut etwas sehr Zentrales beobachtet:

Viele Führungskräfte sind dauerhaft am Limit.
Nicht nur im Job, sondern auch darüber hinaus.
Arbeit am Abend, kaum echte Pausen, ständig erreichbar.

Doch das eigentliche Thema liegt oft tiefer:

  • Es wird zu wenig delegiert
  • Es gibt viele „Entscheider in der Sache“, aber Unsicherheit in der Führungsrolle
  • Klare Kommunikation fällt schwer, insbesondere wenn es darum geht, Grenzen zu setzen

„Nein sagen“ ist für viele keine Fähigkeit sondern eine echte Herausforderung.
Genau hier haben wir heute angesetzt und mit einer klaren, praxisnahen Methode gearbeitet:

Die 3-Schritte-Methode zum Nein-Sagen:

  • Wertschätzung zeigen
  • Eigene Grenzen klar benennen
  • Alternative Lösungen anbieten

Anhand konkreter Beispiele aus dem Arbeitsalltag konnten die Teilnehmenden direkt erleben, wie wirksam klare und gleichzeitig wertschätzende Kommunikation sein kann.

Im zweiten Teil des Workshops ging es um ein Thema, das oft zu kurz kommt:
Selbstfürsorge als Führungsaufgabe.
Gemeinsam haben wir ein persönliches Selbstfürsorge-Toolkit entwickelt mit konkreten Maßnahmen, individuellen Strategien und einem klaren Aktionsplan für den Alltag.

Denn eines ist klar:

  • Wer dauerhaft führen will, muss auch gut für sich selbst sorgen.
  • Und wer klar führen will, muss lernen, klar zu kommunizieren.

Meine Erfahrung:
Organisationen, die ihre Führungskräfte genau in diesen Punkten stärken, gewinnen nicht nur gesündere Mitarbeitende, sondern auch klarere Entscheidungen, bessere Zusammenarbeit und langfristig mehr Leistungsfähigkeit.

Die Frage ist also nicht, ob man in solche Formate investiert – sondern wie lange man es sich leisten kann, es nicht zu tun.


Diese Fortbildung habe ich im im Januar 2026 gemacht:

Generationenkonflikte in Unternehmen – (nicht nur) zwischen Babyboomern und Generation XYZ

Zwischen welchen Gruppen treten bei uns im Unternehmen Konflikte auf? Welche Auswirkungen haben Differenzen auf die beteiligten Personen , die Teams und das gesamte Unternehmen? Wie kann ich als Mediatorin hilfreich sein?


Workshop-Rückblick: "Grenzen setzen für Gesundheit und Wohlbefinden – Schutz vor Überforderung"

Am 27. Oktober 2025 fand mein Workshop für das Familienhilfe-Team der Caritas Herne statt

Ein Tag voller neuer Impulse und praxisnaher Methoden, der ganz im Zeichen der Selbstfürsorge und gelungenen Kommunikation stand.

Im Mittelpunkt standen zentrale Themen wie das Kommunizieren von Grenzen, das bewusste „Nein sagen“, Strategien zur Selbstfürsorge und die Entwicklung eines individuellen Aktionsplans für den Arbeitsalltag. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in Rollenspielen herausfordernde Situationen aus dem eigenen Berufsleben geübt, neue Lösungswege entdeckt und sich gegenseitig bestärkt. Praktische Übungen wie die „Stressampel“ und interaktive Gruppenarbeiten sorgten für lebendige Diskussionen und spürbare Lernerlebnisse.

Ein besonderer Höhepunkt war die abschließende Entspannungsübung, die für einen entspannten Ausklang sorgte und den Fokus auf persönliche Ressourcen lenkte. Zum Abschluss durfte sich die Gruppe über eine Überraschung freuen: Im Rahmen eines Gewinnspiels wurde ein exklusives persönliches Coaching von mir verlost. Ein Impuls, neuen Zielen mit Unterstützung nachzugehen und nachhaltigen Wandel zu ermöglichen.

Die positiven Rückmeldungen zeigen, wie wichtig und wirkungsvoll das Schaffen von Klarheit, Selbstfürsorge und der Mut zu klaren Grenzen für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz sind.

Workshop am 27.10.2025: "Grenzen setzen für Gesundheit und Wohlbefinden – Schutz vor Überforderung"

Ziel:

Hauptamtliche Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen dabei zu unterstützen, ihre persönlichen und beruflichen Grenzen zu erkennen und effektiv zu kommunizieren, um Überforderung zu vermeiden und die eigene Gesundheit zu schützen.

Dauer: Ca. 3-4 Stunden

Teilnehmerzahl: Max. 15 Personen

Inhalte:

  • Sensibilisierung für die Bedeutung von Grenzen im beruflichen Alltag zu schaffen
  • Selbstreflexion zur Erkennung eigener Grenzen und Stressfaktoren
  • Kommunikationsstrategien zur effektiven Grenzen-Kommunikation
  • Gesundheitsförderung: Entspannungs- und Selbstfürsorgetechniken zur Stressreduktion  

Methoden: Gruppenarbeit, Diskussionen, praktische Übungen

Materialien: Teilnehmerunterlagen, Whiteboard/Flipchart

Der Workshop ist bereits ausgebucht. Gerne können Sie mich für Ihre Einrichtung für diesen oder einen anderen Workshop buchen.

7. Frankfurter Tag für Konfliktmanagement

Vortrag für Mediatorinnen und Mediatoren

Am 21.06.2025 hielt ich einen Vortrag zum Thema "Mobbing oder Konflikt? Klarheit schaffen zwischen Mobbing und Konflikt im Arbeitsumfeld."

Konflikte gehören zum Arbeitsalltag . Sie entstehen aus unterschiedlichen Meinungen, Interessen oder Arbeitsweisen und können, richtig begleitet, sogar zu Innovation und Entwicklung führen. Mobbing hingegen ist etwas anderes: Es sind gezielte, wiederholte und systematische Schikanen, die darauf abzielen, eine Person auszugrenzen und psychisch zu zermürben. Die Anzeichen sind oft subtil und die Übergänge fließend, was die Arbeit für uns Mediator: innen besonders herausfordernd macht.

Der Vortrag hilft dabei, die Unterschiede klar zu erkennen, typische Anzeichen zu benennen und Handlungsoptionen aufzuzeigen, damit auch in schwierigen Fällen sicher und professionell reagiert werden kann.

BMWA Workshop: Praxisnahe KI-Anwendung in der Mediation

Rückblick auf zwei inspirierende Tage in Würzburg

Am 24. Januar hatte ich im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes" Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e.V."die Möglichkeit, an einem intensiven Workshop zum Thema „Praxisnahe KI-Anwendung in der Mediation“ mit dem Referenten Dr. Christian Hüttich teilzunehmen.

In einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz täglich mehr an Bedeutung gewinnt, fand ich es besonders wichtig, sich mit den Potenzialen und Grenzen von generativer KI im Kontext zur Mediation auseinanderzusetzen.

Die Agenda des Workshops beinhaltete verschiedene Aspekte der KI-Nutzung in der Mediation:

  1.    Potenziale und Grenzen von generativer KI:
    Wir haben diskutiert, wie KI unsere Arbeitsweise verändern kann und welche Herausforderungen dabei besonders zu beachten sind.
  2.    Implementierung von KI-Tools im Mediationsalltag:
    Praktische Ansätze zur Integration von KI in wichtigen Abläufen wurden diskutiert, um Effizienz und Effektivität zu steigern.
  3.    Technische Lösungen und praktische Anwendungen:
    Verschiedene Tools wurden vorgestellt, die bereits erfolgreich in der Praxis eingesetzt werden.
  4.   KI-basierte Assistenten für spezielle Themenbereiche:
    Wir haben uns mit den Möglichkeiten beschäftigt, wie spezialisierte KI-Assistenten Mediatoren unterstützen können.
  5.    Interaktive Praxisbeispiele zur Anwendung:
    Durch praxisnahe Übungen konnten wir das Gelernte in verschiedenen Arbeitsgruppen direkt ausprobieren und vertiefen.
  6.    Rechtliche Aspekte bei der Nutzung von KI in der Mediation:
    Zwei der wichtigen Punkte die diskutiert wurden, waren die rechtlichen Rahmenbedingungen und datenschutzrelevanten Fragen, die bei der Implementierung von KI berücksichtigt werden müssen.

Auch die anschließende Mitgliederversammlung war für mich ein persönliches Highlight bezüglich des Netzwerkens mit den teilnehmenden Mediatorenkollegen/innen. Der Austausch im Plenum und beim gemeinsamen Essen mit so vielen Experten/innen ist immer sehr bereichernd.

Das persönliche Treffen in Würzburg, mit Sabine Henschen, der neu gewählten Vorständin der Deutschen Stiftung Mediation fand ich besonders schön.

Als Stiftungsmitglied der Deutschen Stiftung Mediation freue ich mich sehr über diese Zusammenarbeit und die gemeinsamen Ziele, die wir gemeinsam verfolgen insbesondere da wir beide auch Mitglieder im bmwa® sind.

Ich bin begeistert von den neuen Perspektiven, die sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz eröffnen, und freue mich darauf, die gewonnenen Erkenntnisse in meine tägliche Arbeit zu integrieren. Der Austausch mit so vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen hat mir neue Impulse gegeben!
Lasst uns gemeinsam die Zukunft der Mediation gestalten!

 

BMWA Workshop CommunAid Mediation und Konfliktmanagement für resiliente Kommunen

Workshop am 15.03.2024: Wie kommunales Konfliktmanagement Kommunen und Kreise unterstützt, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern.

Welche Spannungsfelder und Konfliktfelder ergeben sich in Kommunen und Kreisen in der Transformation?
Was erwarten Verantwortliche von Mediator:innen?
Dazu gab es Interview von Winfried Kneip , ehemaliger Geschäftsführer der Stiftung Mercator und Vorstandsmitglied des Europäischen Forums Alpach-Stiftung, Wien mit dem langjährigen Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz.

Herzlich Dank an Dorothea Faller, Kurt Faller und Winfried Kneip für diesen wichtigen und zukunftsweisenden Workshop zu Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt und demokratische Resilienz!

Workshop für Ehrenamtliche:
"Wo sind meine Grenzen?" Wenn Helfen nicht mehr gut tut.

Der Workshop im August 2023 war ein voller Erfolg.

Die Teilnehmer setzten sich zusammen aus Hauptamtlichen von der Stadtverwaltung Herne und der Caritas und aus Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe, vom Weißen Ring, Palliativ- und Sozialberatung.


Für die Teilnehmer gab es Brillenputztücher passend zum Motto des Workshops.

Moderation und Workshop Sportschule Hachen

Im Herzen des Sauerlandes liegt das Sport-und Tagungszentrum Hachen.

Dort durfte ich im Juni 2023 zwei Tage für eine große Organisation den alle zwei Jahre stattfindenden Verbandstag moderieren und einen Workshop zum Thema Changemanagement durchführen.

Da ich bereits seit 2021 für die Organisation tätig bin, haben wir gemeinsam ein Zukunftsteam gebildet. Meine Aufgabe ist es das Zukunftsteam professionell als externe Beraterin und Fachexpertin für Veränderungsmanagement zu begleiten. Mein Blick, meine Sicht der Dinge kommt also von außen, unabhängig und allparteilich. Meine Aufgabe besteht darin, die Transformation zu gestalten und durch Methoden, wie das World Café Standortbestimmungen und Veränderungsgedanken zu erkennen um

  • Prozesse in Gang zu bringen,
  • Zoomkonferenzen vorzubereiten,
  • zu moderieren,
  • zu protokollieren,
  • Arbeitsgruppen zu bilden
  • Eine Vision, eine Mission/Leitbild und eine Strategie erarbeiten
  • Arbeitsergebnisse weiterzutreiben
  • Arbeitsergebnisse umzusetzen

Britta Möller
Koordinatorin des BVMW e. V. für Herne und Umgebung

"Start in den Tag mit inspirierendem Austausch zum Thema Konflikte und Mediation im Literaturcafé Herne

Was kann Mediation leisten?
Es gibt viele Ansatzpunkte, insbesondere in Konfliktsituationen – wenn ein Miteinander nicht mehr möglich scheint. Mediation kann hier Lösungen erarbeiten.
Zu allgemein? Der Schwerpunkt von Ute Ongsiek-Uhrmeister liegt in der Wirtschaftsmediation und im Changemanagement. Sie setzt dort an, wo sich Menschen in Veränderung – in neuen Situationen – befinden.

Ein Beispiel ist die Unternehmensnachfolge. Gerade dort spielen oftmals Emotionen und private Verbindungen und Befindlichkeiten eine große Rolle.
Verlustängste auf der einen Seite, Überforderung oder das Gefühl unterschätzt zu werde auf der anderen Seite.
Hier unterstützt Mediation Lösungen zu finden.

Auch in anderen Bereichen, z.B. innerbetriebliche Konflikte zwischen Führungsebene und MitarbeiterIn/Betriebsrat ist sie Expertin, wenn es darum geht, bei der Lösung von Konflikten zu helfen.

Ich freue mich Ute Ongsiek-Uhrmeister in unserem Netzwerk zu haben.
Sie ist unter anderem:
Zertifizierte QVM-Mediatorin
Zertifizierte Wirtschaftsmediatorin BMWA
Zertifizierte Mobbing- und Konfliktberaterin ifb

Sie hat als ehrenamtlich Engagierte den Ehrenamtspreis bekommen und durfte sich kürzlich in das goldene Buch der Stadt Herne eintragen!"

Verleihung der Ehrenamtsnadel durch den OB Dr. Frank Dudda

Fotos: Frank Dieper/ Stadt Herne

Im Dezember 2022 durfte ich mich über die Verleihung der Ehrenamtsnadel der Stadt Herne freuen.

Artikel bei halloherne.de: Oberbürgermeister ehrt 17 Ehrenamtliche

 

Zu Gast beim gemeinsamen Wochenende des WOMEN PROFESSORS FORUM der Ruhr-Universität Bochum

Diesmal fand das Treffen der Professorinnen im sonnigen Olsberg statt. Am Samstagabend ging es um das Thema Konflikte /Mobbing, das ich als Fach-Expertin moderieren durfte.

Eine wirklich wunderbare Erfahrung für mich, mit so vielen Powerfrauen gemeinsam über diese wichtigen Themen zu referieren und zu diskutieren.

Wenn helfen nicht mehr guttut! Helfen im Ehrenamt

Unter diesem Motto habe ich einen Workshop für ehrenamtliche Flüchtlings-Helfer durchgeführt. Woran merke ich anhand der Warnsignale des Körpers, wenn die eigenen Grenzen überschritten sind?
Wie bringe ich mich wieder ins Gleichgewicht und wo erfahre ich Unterstützung und konkrete Hilfe, wenn ich nicht mehr weiter weiß?
Der Workshop richtete sich auch an hauptamtliche Ehrenamtskoordinator*innen und gab ihnen unterstützende und konkrete Instrumente für ihre Arbeit mit ehrenamtlichen Helfern.

BMWA Mentorin

 

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